Internettechnik

Der Begriff "Internettechnik" umfasst alles, was mit dem Internet zu tun hat. Zurückführen lässt sich der Begriff auf das englische interconnected networks und bedeutet soviel wie verbundene Netzwerke. Über das Internet sind Millionen von Computern weltweit miteinander verbunden. Hervorgegangen ist das Internet aus einem Projekt des US Verteidigungsministeriums, das 1969 entstanden war. Dieses Projekt hieß ARPANET und ermöglichte die Vernetzung von Universitäten und Forschungseinrichtungen. Sollte es ursprünglich die knappen Rechenkapazitäten in den USA sinnvoll nutzen, entwickelte es sich schnell zu einer der größten Veränderung der Informationsverbreitung seit der Erfindung des Buchdrucks.

Internettechnik und Netzwerke

Die einzelnen Computer weltweit verfügen über unterschiedliche Betriebssysteme und Datenleitungen. Damit die Zusammenarbeit dieser unterschiedlichen Systeme funktioniert, ist die Internettechnik notwendig. Sie setzt sich aus unterschiedlichen Faktoren zusammen. Da gibt es zum einen die Firmennetzwerke, über diese sind die Computer einer Firma verbunden und ermöglichen den Datenaustausch firmenintern. Dann gibt es die Provider-Netzwerke, das heißt Netzwerke eines Anbieters, an die die Rechner der einzelnen Kunden angeschlossen sind. Und zum letzten gibt es die Universitäts- und Forschungsnetzwerke. Möglich wird der Datenaustausch praktisch durch Glasfaserkabel, die über eine enorm große Übertragungskapazität verfügen und als Land- und Seekabel verlegt wurden. Auch Satelliten werden zur Datenübertragung benutzt, jedoch ist ihre Benutzung sehr teuer und die Übertragungsleistung im Vergleich sehr gering.

Internettechnik und die Bedeutung von Internet-Knoten

Die verschiedenen Netzwerke werden an sogenannten Internet-Knoten miteinander verbunden. Der größte Internet-Knoten in Deutschland ist der DE-CIX in Frankfurt am Main, der seit 1995 in Betrieb ist. Bei der Entwicklung des Internets war eine grundlegende Anforderung die hohe Ausfallsicherheit. Deshalb wurde darauf geachtet, dass es keinen zentralen Ort gibt, an dem alle Netzwerke zusammenlaufen. Zu jedem Datenaustausch zwischen einzelnen Computern oder Netzwerken werden Internetprotokolle erstellt. Der Vorteil dieser Internettechnik besteht darin, dass der Datenaustausch unabhängig von den einzelnen Betriebssystemen und Netzwerken erfolgen kann. Damit man aber jeden einzelnen Computer identifizieren kann, verfügt er über eine sogenannte IP-Adresse. Nur so kann der Computer Daten versenden und auch empfangen. Die IP-Adresse ist wie eine Telefonnummer im Bereich der Internettechnik, die auch mit entsprechenden Webseitennamen verbunden sind. Gibt der Benutzer einen entsprechenden Link ein, wird die Verbindung über die Anwahl dieser Nummer hergestellt. Auf diese Weise werden dem Nutzer verschiedenste Dienste ermöglicht. In den vergangenen Jahren ist die Nutzung des Internets von Privatpersonen erheblich angestiegen, laut Untersuchungen nutzen mehr als die Hälfte der Bürger der Europäischen Union das Internet. In Deutschland sind es etwa 60 Prozent, die regelmäßig das Internet nutzen. Gerade die Jugend nutzt in immer größerem Umfang das Internet. Deshalb ist hier auch in stärkerem Maße Kontrolle und Schutz gefragt. Trotzdem kann man sich umfassend zu Themen informieren für die man sich interessiert, wie z. B. Sehenswürdigkeiten Italien.